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100 Tage im Amt – Interview mit Lennart Augustin

Seit Januar ist Lennart Augustin neuer Projektleiter beim Deutschen Gründerpreis für Schüler. Im Interview berichtet er über seine Arbeit, die Herausforderungen und seine Ziele für den Wettbewerb.

Herr Augustin, welchen Aufgaben haben Sie sich zuerst gewidmet?

Zu Anfang musste ich mich erst einmal in den Wettbewerb einarbeiten. Das ganze Planspiel ist erstaunlich komplex und umfangreich. Beispielsweise haben wir ja viele verschiedene Akteure, die am Spiel teilhaben: Da sind die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer aber natürlich auch die Sparkassen und Unternehmenspaten. Außerdem habe ich intensiv den Kontakt zu den Alumni gesucht. Ich würde die Zusammenarbeit mit den ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gerne ausbauen. Wir können viel von diesen engagierten und kreativen Menschen lernen.

Welchen Herausforderungen stellen Sie sich 2017?

Wir haben in persönlichen Gesprächen herausgefunden, dass den Lehrern und Schülern zunehmend die Zeit für Projekte wie den DGPS fehlt. Das Abitur nach zwölf Jahren und die Fülle an schulischen und außerschulischen Projekten lässt kaum Raum für so umfangreiche Planspiele wie den Gründerpreis. Diejenigen, die mitmachen zeichnen sich durch ungemeines Engagement aus. Ich möchte erreichen, dass die Tatkraft der Schüler und der Lehrer mehr hervorgehoben wird. Außerdem möchte ich zeigen, dass der Gründerpreis trotz oder gerade wegen seines Umfangs und der hohen Qualität sehr nützlich für die Jugendlichen und alle Beteiligten ist.

Welche Tipps haben Sie für die Teams bzw. die Lehrer in dieser Spielrunde?

Dieses Jahr sind die Abgabefristen für die Aufgaben sehr eng terminiert. Es gilt also besonders, auf die Deadlines zu achten. Hier spielen die Coaches eine wichtige Rolle. Sie sollten ein Auge auf die Arbeit der Teams haben und immer mal wieder an die Abgabetermine erinnern.

Ansonsten gebe ich den Tipp: Nehmt die Aufgaben ernst und bearbeitet sie gründlich und gewissenhaft. Das Wichtigste ist aber – und das gilt sowohl für die Teams als auch für die Coaches – habt Spaß an dem Wettbewerb! Er bietet den Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit, die Schüler auf einer anderen Ebene kennenzulernen. Die Teams wiederum haben die Chance, spielerisch und ohne Risiko das Gründen zu üben und sich so für die Zukunft vorzubereiten.



Über Lennart Augustin

Lennart Augustin studierte Politikwissenschaften und Internationale Soziologie. Nach seinem Studienabschluss arbeitete er kontinuierlich für den Wettbewerb – zunächst als Praktikant und anschließend als freier Mitarbeiter im Projektbüro bei Gruner+Jahr. Während seiner Tätigkeit als PR- Berater in der Agentur „Mann beißt Hund“ war er für die Pressearbeit des Wettbewerbs verantwortlich. Im Januar 2017 übernahm er die Projektleitung des Deutschen Gründerpreises für Schüler.