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Alumni around the world

Was machen eigentlich unsere Alumni ohne den DGPS? Daniel Sokolowski und Lars Schmidt waren 2012 und 2013 Teilnehmer beim Gründerpreis und sind nun im Alumni-Verein aktiv. Hier berichten sie über ihre Auslandserfahrungen.

Daniel Sokolowski vor dem Bharti Building
Daniel Sokolowski vor dem Bharti Building – das Hauptgebäude
des Department for Computer Science and Engineering an
der IITD.

Foto: privat

Auf Entdeckungsreise in Indien: Mit seinem Team Cellack holte Daniel Sokolowski 2012 beim Deutschen Gründerpreis für Schüler den 3. Platz. Der crewy-stitsch – ein innovatives Heftgerät, das Dokumente mit Cellulose-Faden statt mit einer Metallklammer zusammenhalten soll – überzeugte damals die Jury. Heute beschäftigt Daniel vor allem die Computerbranche. Im Rahmen seines Informatikstudiums an der TU Darmstadt zog es ihn im Januar für ein Auslandssemester an das Indian Institute of Technology Delhi (IITD).

Sein bisheriger Eindruck: „Das IITD ist die führende Universität für Computer Science in Indien. Sie ist weltweit anerkannt und renommiert für ihre Forschung im Bereich IT-Wirtschaft. Großer Wert wird zum Beispiel auf aktuelle Trendthemen wie Blockchain und künstliche Intelligenz gelegt. Absolventen des IITD findest du überall im Silicon Valley, wird stolz erzählt.

Die IT-Branche ist in Indien sehr etabliert. Insgesamt ist die Wirtschaft stark aufstrebend und bietet viel Entwicklungspotenzial – vor allem für Geschäftsmodelle im Bereich Social Entrepreneurship, die die Regierung aktuell auch stark fördert.“



Lars Schmidt auf der Chinesischen Mauer
Auslandssemester mit unvergesslichen Eindrücken –
Lars Schmidt auf der Chinesischen Mauer.
Foto: privat

Mit ihrem Businessplan zu einem Analog-zu-Digital-Adapter, kurz A2D, schaffte es Lars Schmidt und sein Team Lumo Systems 2013 auf den dritten Platz. Mit dem Adapter sollte eine Analogkamera die gleiche Bildqualität wie eine hochwertige Digitalkamera erreichen.

Heute studiert Lars Schmidt Management and Technology an der TU München. Ab September 2017 verbrachte er ein Semester in China, um International Business an der University of Nottingham in Ningbo zu studieren. Dabei lernte er vor allem das Land und die Leute näher kennen.

„Die Chinesen haben eine ganz andere Herangehensweise an neue Technologien. Jeder besitzt ein Smartphone und fast immer kann man mit diesem auch bezahlen. Im Restaurant z. B. ist es ganz normal, über eine App zu bestellen. Abgesehen von den datenschutzrechtlichen Aspekten, ist das alles schon ziemlich praktisch. Die Zeit in China war auf jeden Fall sehr bereichernd und hat mir ein großes Verständnis für den chinesischen Markt geliefert, der in Zukunft weiterhin wichtig sein wird. Auch Start-ups sind hier gerade ganz groß. Sie profitieren von der sich schnell entwickelnden Wirtschaft.“