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Gründergeist deutschlandweit – Ein Einblick in den Wettbewerb

Die Ausgangssituation beim Deutschen Gründerpreis für Schüler ist für alle Teams gleich: Am Anfang steht die Idee. Danach erleben die Teams den Wettbewerb auf unterschiedliche Weise. Woran arbeiten sie und was treibt sie an? Vier Teams haben es uns verraten.

  • Team E-Change

    Team E-Change

    In Wangen in Baden-Württemberg arbeitet das Team E-Change an der Zukunft der emissionsfreien Mobilität. Die Schüler des Rupert-Neß-Gymnasiums haben ein Elektro-Wohnwagen-Konzept entwickelt, mit dem Camper guten Gewissens in den Urlaub fahren können. Denn die elektronischen Wohnwagen werden mit einem zusätzlichen Akku ausgestattet. Damit können nun auch lange Fahrstrecken zurückgelegt werden. Die größte Herausforderung für das Team sei, die genaue Definition der Idee und deren technische Umsetzung. Teammitglied Regina Wiesmüller sieht das positiv: „Es macht Spaß zu sehen, wie wir jeden Tag ein Stück vorwärtskommen und dazulernen“. Mit der Geschäftsidee will E-Change einen Beitrag zum Umweltschutz leisten und mehr Menschen zum Kauf eines E-Autos animieren. Denn sie finden: „Wir leben alle nur auf dieser einen Erde.“

  • Team future-bag

    Team future-bag

    Nachhaltigkeit ist in! Dieser Meinung ist auch das Schülerteam des Goethe-Gymnasiums Stolberg aus Nordrhein-Westfalen. Future-bag nennt sich ihre Gründungsidee. Worum es geht? Ganz einfach: Future-bags sind Rucksäcke, die zu 100 Prozent aus recyceltem Meeres-Plastikmüll bestehen. Nicht nur umweltfreundlich, sondern auch stylisch sollen sie werden: "Wir wollen einen modischen Rucksack entwickeln, den wir uns auch selbst kaufen würden", sagt die Schülerin Gianna Viethen. Gerade feilen die vier Nachwuchs-Gründerinnen an einer wirksamen Marketingstrategie. Konkrete Pläne für die Zukunft gebe es noch nicht, aber eine tatsächliche Umsetzung ihrer Geschäftsidee sei laut Gianna nicht ausgeschlossen: "Klar, es wäre sehr cool, wenn wir mit dem Produkt später auf den Markt gehen könnten."

  • Team FindyourFood FyF

    Team FindyourFood FyF

    Wie findet man trotz Unverträglichkeiten unterwegs das richtige Essen? Mit dieser Frage beschäftigen sich sechs Schülerinnen des Theresia-Gerhardinger-Gymnasiums aus München. Ihre App mit dem passenden Namen FindyourFood soll die Suche nach verträglichem Essen erleichtern. Die Idee hat einen persönlichen Hintergrund: "Ein Mitglied unseres Teams hat eine Geschmacksverstärker-Unverträglichkeit und erzählte uns, wie schwierig es sei, ein geeignetes Restaurant oder verträgliche Produkte im Supermarkt zu finden. Da war die Idee geboren", erklärt Teammitglied Alexandra Menke. Eine große Herausforderung für das Team sei, einen realistischen Finanzplan aufzustellen, denn die App soll für die Nutzer gratis sein. "Wir wollten ein Produkt entwerfen, das Menschen mit Unverträglichkeiten den Alltag erleichtert und für mehr Gleichberechtigung sorgt", sagt Alexandra Menke.

  • Team Test IT!

    Team Test IT!

    Mit gesunder und gleichzeitig nachhaltiger Ernährung beschäftigt sich auch das Team TEST it! aus Gera in Thüringen. Die Idee: Ein Teststreifen eingebaut in Milchprodukten, der Auskunft über die Qualität des Produkts und seine Genießbarkeit gibt. "Viele Menschen werfen Lebensmittel weg, weil sie unsicher sind, ob das Produkt noch genießbar ist. TEST It! könnte helfen, Ressourcen zu schonen und unnötigen Müll zu vermeiden. Das ist unser Wunsch für die Zukunft", sagt Julia Einax. Eine große Herausforderung für die Jugendlichen des Zabel-Gymnasiums war die Suche nach einem geeigneten Paten. Nachdem das geklappt hat, schauen die Sechs jetzt nur noch nach vorn: "Wir überlegen, ob wir die Idee sogar noch auf andere Arten von Lebensmitteln ausweiten können", sagt Julia Einax.