Experten

Isabella Nagel

Allgemeine Informationen

• Name: Isabella Nagel, Dipl.-Oec.
• Schule: Karl-Schiller-Berufskolleg der Stadt Dortmund
• Schulform: Wirtschaftsgymnasium
• Unterrichtende Fächer: Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen und Controlling sowie Volkswirtschaftslehre
• Unterrichtende Klassenstufen: 11 bis 13
• E-Mail-Adresse: isabella.nagel@dgp-schueler.de

Fragen zum Wettbewerb

• Wie integrieren Sie das Planspiel in den Unterricht?
Die Teilnahme am DGPS findet im Rahmen eines Differenzierungskurses statt, wobei die Lernenden aus dem Angebot von sechs Kursen einen auswählen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen dann ihre Ergebnisse regelmäßig in außerunterrichtlichen Veranstaltungen dem Rest ihrer Jahrgangsstufe vor und diskutieren ihre Erfahrungen.

• Wie profitiert ihr Unterricht vom DGPS?
Viele Lehrplaninhalte werden durch den DGPS für die Schülerinnen und Schüler erlebbar. Beispielsweise können Teile der Kosten- und Leistungsrechnung auf die eigene Produktidee angewendet werden. Die Notwendigkeit dieser trockenen Materie für ein Unternehmen wird so in den Fokus gerückt. Außerdem fördert die Teilnahme Kreativität und Selbstständigkeit. Durch die Vorstellungsrunden in den Jahrgangsstufen werden die praktisch angewendeten Bereiche auch anderen BWL-Schülerinnen und Schülern näher gebracht.

• Wie viele Wochenstunden investieren Sie in den Wettbewerb?
Ich investiere wöchentlich zwei Unterrichtsstunden, die fest im Stundenplan verankert sind. 5 Stunden plane ich pro Spielrunde und Team, ca. 5 Stunden für Treffen (Strategie-Meeting) mit den Unternehmenspaten und Teams ein. Außerdem benötigt man etwas Zeit für Emails, Kick-Offs usw.

• Wie wirkt sich die Teilnahme auf die Einstellungen der Schülerinnen und Schüler zu Unternehmertum und Selbstständigkeit aus?
Die Schülerinnen und Schüler diskutieren über Selbstständigkeit als Möglichkeit in ihrem Lebensweg. Das ganze wird verstärkt durch den Austauschen mit den Unternehmer-Paten.

• Was bringt das Spiel Ihren Schülerinnen und Schülern?
Ich sehe einen Zuwachs an Analyse- und Planungskompetenzen bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Sie üben sich in sicherem Präsentieren und Moderieren, machen Erfahrungen mit Teamarbeit und stärken im Beruf geforderte Kompetenzen. Die eigenen Stärken und Schwächen werden erkannt. Außerdem werden die Jugendlichen regelmäßig bei Bewerbungsgesprächen auf den Wettbewerb angesprochen und erhalten positives Feedback.

• Wie motivieren Sie Ihre Schülerinnen und Schüler?
Ich biete regelmäßige Feedbackrunden an – auch mit Lernenden, die im Vorjahr am DGPS mitgemacht haben. Außerdem betone ich die positiven Auswirkungen in Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz. Der Austausch mit Schulexternen (Sparkasse und Unternehmenspaten) steigert den Willen, gute Ergebnisse zu liefern bei den Schülerinnen und Schülern.

• Was macht Ihnen besonders Spaß an diesem Projekt?
Für mich ist es besonders schön zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler an den gestellten Aufgaben wachsen. Ihre Kreativität begeistert mich. Der intensive Austausch mit den Schülern fördert die Bindung zwischen Lehrkraft und Klasse und wirkt sich positiv auf die gemeinsame Zeit bis zum Abitur aus. Es ist schön, auf die eigenen Schüler stolz zu sein und mit ihnen mitzufiebern.