Neues vom Alumni-Verein

„Das fühlt sich an wie ein Familientreffen“

Das fühlt sich an wie ein Familientreffen

Wenn Alexandra Hohnhorst gerade nicht als Groß- und Außenhandelskauffrau arbeitet, dann kellnert sie nebenbei, ist auf Turnieren für lateinamerikanischen Tanz zu finden – oder engagiert sich beim DGPS-Alumni-Verein. Seit Juni 2019 ist sie Vorstandsvorsitzende und hat eine Menge Ideen für das neue Jahr.

Alexandra, warum sollte man bei euch Mitglied werden?
Weil wir ein unglaublich spannender Verein sind. Ich persönlich habe hier so viele junge und motivierte Menschen kennengelernt, die Bock darauf haben, Kontakte zu knüpfen und gemeinsam neue Sachen zu entdecken, statt zu Hause auf dem Sofa zu sitzen.
Wir sind derzeit 120 Mitglieder aus ganz Deutschland. Die Jüngsten sind 16, die Ältesten schon 30 Jahre alt. Einige arbeiten mittlerweile, andere studieren oder sind im Ausland. Aber es ist egal, wo man ist oder was man tut, man kann immer dabei sein.

Was erwartet die Mitglieder außerdem?
Es gibt zwei Highlights im Jahr: die Mitgliederversammlung, gekoppelt an die bundesweite Preisverleihung in Hamburg, und das Alumni-Neujahrstreffen, das an unterschiedlichen Orten in Deutschland stattfindet. Das fühlt sich immer an wie ein Familientreffen und ist auf jeden Fall eine super Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen. Am Anfang sind alle noch etwas zurückhaltend, doch am letzten Tag ist der Abschiedsschmerz groß. Außerdem treffen wir Startup-Gründer oder besuchen Unternehmen und bekommen damit wertvollen Input von Profis.
Das ist auch ein grundsätzliches Ziel unseres Netzwerks: dass Leute einander helfen, zum Beispiel wenn sich Studienanfänger Rat bei den älteren Alumni holen können. Außerdem wollen wir anderen Alumni bei der Suche nach einem Praktikumsplatz helfen.

Welche Ziele habt ihr für 2020?
Natürlich wollen wir als Verein weiterwachsen. Mehr Mitglieder bedeuten mehr Vielfalt bei den Interessen und Kenntnissen unter den Alumni – davon haben alle etwas. Und wir wollen mehr Wege schaffen, dass Mitglieder aktiv sein können. Weil wir eben über ganz Deutschland verstreut sind, ist das manchmal etwas schwieriger als bei einem lokalen Verein.

Und kann jeder bei euch mitmachen oder welche Voraussetzungen gibt es?
Grundsätzlich kann jeder DGPS-Teilnehmer Mitglied werden, allerdings sind die meisten ehemalige Top-10-Platzierte. Wir freuen uns immer über E-Mails von Interessierten an vorstand@dgps-alumni.de und erwarten kein Bewerbungsschreiben oder eine Verpflichtung zu einer bestimmten Aktivität im Verein. Allerdings wollen wir gerade unsere Webseite neugestalten – also Menschen mit Liebe für IT vor! Der Mitgliedsbeitrag beträgt übrigens lediglich 20 Euro im Jahr.

Du selbst hast 2016 mit deinem Team SaveMe den 5. Platz erreicht. Inwiefern hat dir der Gründerpreis bei der Berufsorientierung geholfen?
Der Wettbewerb hat mir riesig geholfen! Er hat mir gezeigt, wo ich stehe, wo meine Interessen und Neigungen sind. Aber auch, was für den unternehmerischen Erfolg wichtig ist.
Der Gründerpreis hat mir außerdem gezeigt, was gutes Marketing ausmacht und warum es nötig ist. Auch im kaufmännischen Bereich hat mir das Planspiel geholfen, Inhalte und Zusammenhänge besser zu verstehen, da wir nicht nur theoretisch vorgegangen sind, sondern gesehen haben, wie zum Beispiel ein Finanzplan praktisch aufgestellt wird.

Welche Tipps hast du für die Teilnehmenden der neuen Spielrunde?
Seht den Wettbewerb als Chance und nicht als lästigen Zwang, auch wenn es bei euch ein Pflichtfach in der Schule ist. Habt einfach Spaß, sorgt für positive Stimmung im Team! Dann kann euch der Gründerpreis für Schüler extrem viel bringen.